Portraitmalerei - ein Ölbild vom Foto als ganz besondere Geschenkidee

Geschichte der Portraitmalerei

Portraitmalerei - Johann der Gute

Johann der Gute

Frühgeschichtliche Beispiele der Portraimalerei waren die sogenannten „Mumienporträts“ aus dem 1. Jahrhundert nach Christus und die römischen Kaiserporträts. Später, Mitte des 14. Jahrhunderts, entstehen in Europa die ersten mittelmäßigen Porträts lebender Personen, die nicht mehr religiöser Art sind. Das älteste bekannte Produkt der Portraitmalerei ist das Seitenporträt König Johanns des Guten, welches als Gegenstück das Porträt seiner Frau Johanna hat. Das älteste bekannte Frontalporträt in der Portraitmalerei ist das Ölgemälde von Herzog Rudolf IV. von Österreich.

Funktionen der Portraitmalerei

Zumeist dient die Portraitmalerei der Erinnerung an bekannte Menschen oder an deren Taten. Politisch diente (und dient) die Portraitmalerei als staatliches Symbol oder als Personenkult. Ein weiterer Grund ist der soziale Austausch von Portraitmalerei: Abbildungen auf beweglichen Bildträgern wurden zwischen den Fürstenhäusern als diplomatisches Geschenk getauscht. Ab der Aufklärung bis zur Gegenwart dienten die Erzeugnisse der  Porträtmalerei der Festigung familiärer oder freundschaftlicher Beziehungen.

Die Porträtmalerei wurde allerdings auch verwendet um bestimmte Personen zu diffamieren, wie als mittelalterliches Schandbild. Dieses wurde an der Außenseite der Stadttore angebracht, um die dargestellten Personen als (politische) Gegner zu diffamieren.