Die teuersten Gemälde der Welt

Die meisten der teuersten Gemälde wurden in New York verkauft oder versteigert. Denn der Big Apple ist das Zentrum des globalen Kunstmarktes. Die Preise für Meisterwerke, die privat verkauft werden, werden häufig nicht genannt und werden somit geschätzt.

Platz 1: Salvator Mundi von Leonardo da Vinci

Salvator Mundi - das teuerste Gemälde der Welt

Salvator Mundi

Für 450 Mio. US Dollar ist „Salvator Mundi“ von Leonardo da Vinci mit Abstand das teuerste Gemälde der Welt. Ersteigert im November 2017 vom der saudischen Kronprinz Mohammed bin Salmander für das neue Louvre in Abu Dhabi.
Gemalt wurde das 65,6 cm × 45,4 cm große Original um ca. 1500 mit Ölfarben auf Walnussholztafel. (Erhältlich als Reproduktion in Originalgröße in Öl auf Leinwand für € 249.-)

Platz 2: Wann heiratest Du? Paul Gauguin

Paul Gauguin - Wann heiratest du? (1892)

Wann heiratest du?

Für geschätzte 300 Mio. US Dollar ist „Wann heiratest Du?“ (Originaltitel: „Nafea faa ipoipo“ oder nur „Nafea“) von Paul Gauguin das zweit-teuerste Gemälde der Welt, verkauft 2015 von einem Privatsammler an einen privaten Käufer.

Gemalt wurde das 97 cm x 130 cm große Original 1892 mit Ölfarben auf  Leinwand. (Erhältlich als Reproduktion in Originalgröße in Öl auf Leinwand für € 399.-)

Platz 3: Die Kartenspieler von Paul Cézanne

Kartenspieler Paul Cezanne

Die Kartenspieler

Für geschätzte 250 Mio. US Dollar wurde 2012 das Gemälde „Die Kartenspieler“ von Paul Cézanne aus dem Besitz des griechischen Reeders und Milliardärs Georges Embiricos an eine Familie des Königshauses von Katar verkauft.

Gemalt wurde das 101,5 cm × 77,5 cm große Original 1892–1893 mit Ölfarben auf  Leinwand. (Erhältlich als Reproduktion in Originalgröße in Öl auf Leinwand für € 444.-)

Platz 4: Die Frauen von Algier von Pablo Picasso

„Die Frauen von Algier (Version 0)“ (Les femmes d’Alger) von Pablo Picasso wurde für 179,4 Millionen Dollar von einem anonymen Telefonbieter beim Auktionshaus Christie’s ersteigert. Das Gemälde wurde 1955 gemalt und ist ca. 100 cm x 150 cm groß.

Reproduktionen von Künstlern, die noch keine 70 Jahre verstorben sind, in Deutschland nicht vom Urheberrecht befreit. Somit dürfen davon keine gewerblichen Reproduktionen erstellt werden.

Platz 5: Liegender Akt von Amedeo Modigliani

Liegender Akt von Amedeo Modigliani

„Nu couché“ von Amedeo Modigliani

Amedeo Modigliani malte das Gemälde „Nu couché“ im Jahr 1917. Damals galt es als skandalös. 2015 wurde es in New York zu einem Preis von 170,4 Millionen Dollar versteigert. Wer das höchste Gebot abgab ist unbekannt, der neue Besitzer wollte anonym bleiben.

Gemalt wurde das 60 cm × 92 cm große Original 1917 mit Ölfarben auf  Leinwand. (Erhältlich als Reproduktion in Originalgröße in Öl auf Leinwand für € 375.-)

Platz 6: Liegender Akt von Amedeo Modigliani

Liegender Akt - „Nu couché (sur le côté gauche)“ von Amedeo Modigliani

Liegender Akt – „Nu couché (sur le côté gauche)“ von 1917

Modigliani´s Aktmalerei „Liegender Akt“ (Nu couché – sur le côté gauche) wurde im Mai 2018 vom Auktionshaus Sotheby’s für 157 Mio. US-Dollar versteigert. Käufer war das Long Museum in China, das vom Milliardär Liu Yiqian gegründet wurde.

Gemalt wurde das 147 cm x 89 cm große Original von 1917 mit Ölfarben auf  Leinwand. (Erhältlich als Reproduktion in Originalgröße in Öl auf Leinwand für € 475.-)

Platz 7: „Triptychon mit Lucian Freud-Portraits“ von Francis Bacon

Bacons Triptychon „Three Studies of Lucian Freud“ ist im November 2013 für 142 Millionen Dollar an einen Unbekannten verkauft worden.

Reproduktionen von Künstlern, die noch keine 70 Jahre verstorben sind, in Deutschland nicht vom Urheberrecht befreit. Somit dürfen davon keine gewerblichen Reproduktionen erstellt werden.

Platz 8: Jackson Pollock „No. 5“

Jackson Pollocks Tropf-Bild „No. 5“ galt mit einem Kaufpreis von 140 Millionen US-Dollar bis zum 12. November 2013 als das teuerste Bild aller Zeiten.

Reproduktionen von Künstlern, die noch keine 70 Jahre verstorben sind, in Deutschland nicht vom Urheberrecht befreit. Somit dürfen davon keine gewerblichen Reproduktionen erstellt werden.

Platz 9: Willem de Kooning: „Woman III“

Die dritte Frau von Willem de Kooning wurde im November 2006 für über 137 Millionen Dollar ersteigert.

Reproduktionen von Künstlern, die noch keine 70 Jahre verstorben sind, in Deutschland nicht vom Urheberrecht befreit. Somit dürfen davon keine gewerblichen Reproduktionen erstellt werden.

Platz 10: Gustav Klimt: „Adele Bloch-Bauer I“

Adele Bloch-Bauer I  von Gustav Klimt erzeilte bereits 2006 135 Millionen Dollar bei einem Privatverkauf über das Auktionshaus Christie’s. Das Original ist 138 cm x 138 cm groß.

Platz 11: Edvard Munch: „Der Schrei“

Der Schrei von Edward Munch (1895)

Der Schrei von Edward Munch

Eine Version von „Der Schrei“ von Edvard Munch wurde 2012 für knapp 120 Millionen Dollar versteigert. Die Pastellversion von 1895 wurde am 2. Mai 2012 bei einer Auktion von Sotheby’s in New York für knapp 120 Mio.US-Dollar versteigert und befindet sich in Privatbesitz.
Gemalt wurde der Schrei 1895 in Pastell auf Pappe in der Größe 79 cm × 59 cm. (Erhältlich als Reproduktion in Originalgröße in Öl auf Leinwand für € 333.- oder in Pastell auf Pappe für €375.-)

Caspar David Friedrich - Die Lebensstufen - Reproduktion

Caspar David Friedrich – Die Lebensstufen

Ölgemälde „Die Lebensstufen“ von Caspar David Friedrich als handgemalte Reproduktion

Handgemalte Reproduktion des berühmten Ölgemäldes von Caspar David Friedrich auf Leinwand von 1834, „Die Lebensstufen“ in der Original-Größe von 95 cm x 72.5 cm zum Aktionspreis für nur € 349.- pro Gemälde (regulär ca. € 400.-)

Die Lebensstufen von Caspar David Friedrich als Auftragsmalerei

Caspar David Friedrich – Die Lebensstufen

Die Lebensstufen von Caspar David Friedrich als Reproduktion

Caspar David Friedrich – Die Lebensstufen (1834)

Allegorien zu Tod und Leben bzw. Jenseits und Diesseits thematisieren auch dieses berühmte Kunstwerk der Romantik. Der Name des Werkes „Die Lebensstufen“ soll eine Anspielung auf die Reise des Lebens sein und diese symbolisieren.

Schiffe als Symbol für unterschiedliche Stadien des Lebens

Das Ölgemälde „Die Lebensstufen“ malte Caspar David Friedrich (geb. 1774 in Greifswald / Pommern, gestorben 1840 in Dresden) im Jahre 1834. Friedrich war introvertiert, religiös und naturverbunden. Er war der bedeutungsvollste deutsche Maler der Romantik.

Die Szene am Strand von Wiek, einem kleinen Ort bei Greifswald, zeigt eine Gruppe von fünf Menschen. Die fünf ankommenden Schiffe sollen den drei Lebensstadien dieser Menschen am Ufer entsprechen: Das größte Segelboot, das den Künstler repräsentiert, liegt bereits am Strand vor Anker und soll symbolisieren, dass das Ende der Lebenszeit bereits naht. Die zwei links und rechts davon befindlichen Schaluppen segeln im lauen Küstenwind, während die zwei weiter draußen im Meer befindlichen Boote noch den starken Meereswinden ausgesetzt sind. Die gemalten Menschen stellen Caspar David Friedrich selbst einerseits als älteren Mann im Pelz dar, der schon dem Jenseits zugewandt ist, zum anderen auch als schlanken Mann voller Tatkraft. Seine (junge) Frau und seine beiden Kinder versinnbildlichen die Jugend. Diese in eine klischeehafte Abenddämmerung integrierte Personengruppe soll die natürlichen Sequenzen des Lebens repräsentieren. Auf diesem Gemälde wurde mehrfach die schwedische Flagge eingebaut, die für Caspar David Friedrich als Symbol der Freiheit, des Christentums und für Greifswald, dem Ort seiner Geburt, dient. Friedrichs Denn Greifswald gehörte von 1630 bis 1815 zu Schweden. Das Original befindet sich im Museum der bildenden Künste in Leipzig.

„Die Lebensstufen“ als handgemalte Reproduktion zu einem günstigen Preis

Die Lebensstufen von Caspar David Friedrich gibt es zum Aktionspreis als Ölgemälde des Monats für nur € 349.-. Die Auftragsmalerei wird in Ölfarbe auf Künstlerleinwand in der Originalgröße erstellt. Andere Formate einfach per E-Mail an info@chinamaler.de anfragen.
Bei dem Ölgemälde des Monats wählt einer unserer Künstler ein berühmtes Kunstwerk aus, um dieses in Original-Größe zu reproduzieren. Der Ehrgeiz des Auftragsmalers ist es, das Ölbild so nahe wie möglich am Original zu malen.
Da der Kunstmaler durch Erfahrung seine Fähigkeiten verbessert, bietet der Auftragsmaler für einen begrenzten Zeitraum für die Reproduktion dieses Kunstwerks einen besonders günstigen Preis. Natürlich kann der Kunstmaler kein Ölgemälde erstellen, welches wie im Original in Mehrschichtmalerei gemalt wurde. Denn aufgrund der Trocknungszeiten von den verschiedenen Farbschichten würde die Anfertigung für viele Ölgemälde mehrere Monate dauern. Aber selbst mit Primamalerei wird das Ölbild vom berühmten Vorbild kaum zu unterscheiden sein!

Amedeo Modigliani - Liegender Akt

Amedeo Modigliani – Liegender Akt

Amedeo Modigliani´s Aktmalerei „Liegender Akt“ (Nu couché) für 157 Mio. USD versteigert

Das berühmte Gemälde der Aktmalerei von 1917 „Nu couché (sur le côté gauche)“ von Amedeo Modigliani (1884-1920) wurde im Mai 2018 vom Auktionshaus Sotheby’s für 157 Mio. US-Dollar (ca. 132 Mio Euro) versteigert. Damit ist dies das bisher teuerste versteigerte Gemälde bei Sotheby’s.

Im Mai dieses Jahres wurde das Meisterwerk „Liegender Akt“ vom 1744 in London gegründeten Auktionshaus Sotheby’s zum Verkauf angeboten. Die Aktmalerei ist mit 147 Zentimetern Breite und 89 Zentimetern Höhe das größte von Modigliani je gemalte Kunstwerk. Den zu erwartenden Preis für dieses Ölgemälde schätzte das Auktionshaus bis zu 155 Mio. USD ziemlich genau. Der Käufer ist bisher anonym. Die Aktmalerei „Liegender Akt“ wurde zuvor im Jahr 2003 bei einer Auktion von dem Milliardär John Magnier, einem irischen Pferderennsport Besitzer für 26,9 Millionen Dollar ersteigert. Vorbesitzer war der Casino-Mogul Steve Wynn. So erzielt John Magnier in nur 15 Jahren einen satten Gewinn von 100 Mio. Dollar.

Kunstliebhaber, die nicht über entsprechende Geldmittel verfügen, können die Reproduktion dieses Ölgemäldes in sogenannter Museumsqualität in Originalgröße von 89 cm x 146 cm auf Leinwand jedoch bereits heute als Auftragsmalerei für € 475.- bestellen.

Amedeo Modigliani - Liegender Akt

Amedeo Modigliani – Liegender Akt – Original von 1917 – Öl auf Leinwand in 147 cm x 89 cm

Zum Gemälde der Aktmalerei „Liegender Akt“ von Amedeo Modigliani

Das Gemälde „Nu couché (sur le côté gauche)“ von 1917 zeigt eine seitlich liegende nackte Frau  auf einer weißen Decke. Im Gegensatz zu der damalig üblichen Darstellung sah das Aktmodell über ihre Schulter Modigliani direkt in die Augen. Nicht nur diese damals unübliche Darstellung, sondern auch die Anzahl von insgesamt 22 als Aktmalerei gemalter Gemälde führten in der Kunstszene zu einem regelrechten Skandal. Das Besondere an seinen Modellen war die unnatürlich verlängerte Darstellung des Körpers in Verbindung mit einer extremen Körperhaltung. Der größte Teil von Modigliani´s Gemälden als Aktmalerei befindet sich mittlerweile zum größten Teil im Besitz renommierter Museen. So hängen seine Werke auch im Pariser Musée d’Art Moderne, dem Museum of Modern Art in New York und der Londoner Tate Gallery.

170 Millionen Dollar für eine andere Aktmalerei Modigliani´s

2015 wurde bereits ein anderes Gemälde von Modigliani einer nackten liegenden Frau vom Auktionshaus Christie’s in New York versteigert. Die Aktmalerei von 1917 mit dem Titel („Nu couché“) erzielte sogar über 170 Millionen Dollar. Dieses Ölgemälde in der Größe 60 cm × 92 cm zeigt eine dunkelhaarige Frau, die auf einer roten Couch liegt. Käufer war das private Long Museum in China, gegründet vom Milliardär Liu Yiqian und seiner Frau Wang Wei, um ihre Sammlungen zu beherbergen.

Amedeo Modigliani – italienischer Maler, Zeichner und Bildhauer

Modigliani  war ein italienischer Maler, Zeichner und Bildhauer. Geboren wurde er am 12. Juli 1884 als Kind einer großbürgerlichen Familie in Livorno. Kunst studierte Modigliani 1902 und 1903 an den Kunstakademien in Florenz und in Venedig. 1906 übersiedelte er nach Paris. Dort besuchte er die Freie Akademie Calarossi und lernte unter anderem Pablo Picasso, Henry de Toulouse-Lautrec, Henri Matisse und Paul Cezanne kennen. Seine Künstlerlaufbahn begann er eigentlich als Bildhauer, was er jedoch 1915 aufgrund der Staubentwicklung wieder aufgeben musste. Amedeo Modigliani erkrankte bereits als 11jähriger an einer Rippenfellentzündung. Kurz darauf folgten zwei Tuberkuloseerkrankungen, an deren Folgen er lebenslang litt.

Modigliani findet seinen eigenen Stil

Modigliani orientierte sich stilmäßig am Kubismus und übertrug die aus der Bildhauerei verwendeten Stilmerkmale auf die Malerei. Er bevorzugte rostig wirkende Farben, vornehmlich rötliche und grau-blaue Farbtöne. Trotz großer Bekanntheit aufgrund seiner damals als anstößig betrachteten Aktgemälde wurde er zu Lebzeiten nicht als echter Künstler betrachtet. Modigliani störte dies jedoch nicht, da er sich selbst als überragenden Künstler, sogar als eine Art Übermensch, einschätzte. Insgesamt fertigte er ca. 420 Gemälde und etwa 25 Skulpturen. Weit überwiegend widmete er sich dem weiblichen Akt, einigen Portraits und nur wenigen Landschaftsmalereien. Modigliani  erfüllte die gängigen Vorurteile für Künstler: sie sind arrogant, arm, exzentrisch, narzisstisch, chaotisch, promiskuitiv, cholerisch, trinken und nehmen Drogen. Eine gewisse Bekanntheit erlangte er auch dank der Darstellung seiner berühmten Freunde Pablo Picasso (1915), Henri Laurens (1915) und Jean Cocteau (1917) als Portraitmalerei in seinem besonderen Stil.

Passfoto von Amedeo Modigliani 1918

Amedeo Modigliani

Amedeo Modigliani – keine Anerkennung zu Lebzeiten

Dennoch starb Modigliani bettelarm an den Folgen seiner Tuberkuloseerkrankung und Alkohol. Da sich zu seinen Lebzeiten keine Käufer für seine Werke finden ließen, verschenkte er viele an seine Freunde oder verbrannte die Gemälde aus Frust. Am Tag nach seinem Tod begann seine schwangere Verlobte Jeanne Hébuterne Suizid

Amedeo Modigliani´s „Liegender Akt“ als Reproduktion zu einem günstigen Preis

Bestellen Sie Ihre exklusive handgemalte Reproduktion in der Originalgröße von 147 cm x 89 cm als Ölgemälde in sogenannter Museumsqualität für € 475.- zzgl. € 9.- Versandkostenauschale! Senden Sie einfach eine E-Mail an info@chinamaler.de oder nutzen Sie das Kontaktformular. Telefonisch erreichen Sie uns unter 0049 8141-227732. Für den Fall, daß Sie uns nicht persönlich erreichen, hinterlassen Sie einfach Ihre Telefon-Nummer. Wir rufen Sie schnellstmöglich zurück! Für andere Formate erfragen Sie die Kosten unverbindlich unter info@chinamaler.de.

Firnis

Was ist Firnis?

Unter Firnis versteht man einen klaren Anstrich. Dieser besteht in einem  Bindemittel, welches in  einem Lösemittel verflüssigt wurde. Früher verstand man darunter den Oberbegriff für klare Lasuren, wie Leinölfirnisse, Harzlösungen und Wasserfirnisse.

Firnis kann als transparenter Überzug zum Schutz von Ölgemälden als finale Schicht auf ein Ölgemälde oder Acrylgemälde aufgetragen werden. Angeboten wird Schlussfirnis als Flüssigkeit oder als Spray. Firnes gibt es in (seiden-) matter und auch in glänzender Form. Glanzfirnis lässt die Farben eines Ölgemäldes intensiver erscheinen.

Durch Auftrag von Firnis wird die Farbe vor Verschmutzung geschützt. Denn Staub und Belag setzen sich nicht nur auf der Farbe ab, sondern dringen im Laufe der Zeit sogar in sie ein. Ein mit Firnis imprägniertes Gemälde kann bei Bedarf wiederhergestellt werden, indem die verschmutzte Firnisschicht sorgfältig entfernt wird. Der ursprüngliche Farbauftrag bleibt dabei erhalten.

Ab wann kann Firnis auf ein Gemälde aufgetragen werden?

Der Trocknungsprozess der Ölfarbe ist ein chemischer Prozess ist, der mittels Sauerstoffaufnahme erfolgt. So dauert es je nach Größe und Dicke der Farbschichten zwischen sechs und zwölf Monaten, bis ein Ölgemälde komplett durchgetrocknet ist (handtrocken ist es bereits nach ein bis sechs Wochen). Selbst danach geht die Sauerstoffaufnahme weiter, was im Laufe der Jahre zu einem Alterungsprozess führt. Durch eine Schlussfirnis wird die weitere Aufnahme von Sauerstoff extrem reduziert und somit der Alterungsprozess verlangsamt.

Es ist extrem wichtig, ein Öl- oder Acrylgemälde erst dann mit Firnis zu behandeln, wenn die Farbe vollkommen trocken ist, da das Gemälde sonst beschädigt werden kann!

Sollte der Firnis bereits aufgetragen worden sein, bevor das Gemälde vollständig getrocknet ist, kann die Farbe unter der Schicht kaum weitertrocknen. So können sich Farbschichten beim Entfernen der Firnis partiell mit ablösen. Bei fachgemäßer Entfernung des Firnis bildet sich ein weißer Schleier auf dem Gemälde. Dieser Schleier verschwindet jedoch nach dem Auftrag der neuen Firnisschicht.

Vincent van Gogh - Vue de l'asile et de la Chapelle de Saint-Rémy

Vincent van Gogh – Chapelle de Saint-Rémy

Vincent van Gogh´s Gemälde der Chapelle de Saint-Rémy wird versteigert

Das berühmte Gemälde „Vue de l’asile et de la Chapelle de Saint-Rémy“ von Vincent Van Gogh wird im Mai 2018 vom Auktionshaus Christie´s versteigert.

Vincent van Gogh - Vue de l'asile et de la Cha

Vincent van Gogh
Ölgemälde auf Leinwand
Größe: 45,1 cm × 60,4 cm
Vue de l’asile et de la Chapelle de Saint-Rémy von 1889

Das berühmte Gemälde „Vue de l’asile et de la Chapelle de Saint-Rémy“ von Vincent Van Gogh wird versteigert. Im Mai wird dieses Meisterwerk vom Auktionshaus Christie´s zum Verkauf angeboten. Den zu erwartenden Preis für dieses Ölgemälde schätzt das Auktionshaus Christie´s in der Preisspanne von 35 Mio. USD bis zu 55 Mio. USD. Kunstliebhaber, die nicht über entsprechende Geldmittel verfügen können die Reproduktion dieses Ölgemäldes in Originalgröße auf Leinwand jedoch bereits heute als Auftragsmalerei für weniger als € 300.- bestellen.

Ein typisches Ölgemälde aus van Goghs letzter Schaffenszeit

Erschaffen hatte das originale Ölgemälde auf Leinwand in der Größe von 45,1 × 60,4 cm Vincent van Gogh. Geboren wurde er 1853 in Brabant (Niederlande) als Sohn eines Pfarrers. Hier wohnte er auch die meiste Zeit seines Lebens. 1878 kam van Gogh eigentlich als Prediger in die belgische Region Borinage. Jedoch widmete sich Van Gogh letztendlich der Malerei, was möglicherweise an seinem fehlgeschlagenen Theologiestudium lag.

Doch erst später in Frankreich entfaltete van Gogh den für seine Kunst markanten Stil, der ihn post mortem weltberühmt machte. In der Provence verloren sich die dunklen Farben seiner Palette. So entstanden die farbenprächtigen Bilder wie etwa verschiedenen Varianten der Sonnenblumen-Gemälde (selbstverständlich können auch diese Meisterwerke kostengünstig als Auftragsmalerei angefertigt werden).

„Vue de l’asile et de la Chapelle de Saint-Rémy“ entstand neben seinem weiteren weltbekannten Ölgemälde „die Sternennacht“ und der Olivenbaum-Serie in seinem vorletzten Lebensjahr, im Herbst 1889 in Saint-Rémy. In der Zeit, zu welcher er in der Anstalt „Asyl von Saint-Rémy-de-Provence“ verweilte, schuf Vincent van Gogh um die 150 Gemälde. Doch nur dieses zeigte das Gebäude von außen. Zu Vincent van Goghs Lebzeiten kannte jedoch kaum einer diesen Künstler. Bemerkenswert ist die große Anzahl an Bildern, die van Gogh geschaffen hat, obwohl er insgesamt lediglich 10 Jahre gemalt hatte.

Vincent Van Gogh – zu Lebzeiten bedeutungslos – nach seinem Tod ein Superstar

In den letzten 70 Tagen seines Lebens malte van Gogh in  der Nähe von Paris noch 80 Bilder. Am 29. Juli 1890 verstarb van Gogh an den Folgen einer Schussverletzung. Bis heute ist nicht geklärt, wie es dazu kam. Spekulationen darüber gibt es  sowohl für versuchten Selbstmord, Unfall oder gar für einen Mordversuch.

Nach van Gogh´s Tod war dieses Gemälde 1905 in van Gogh´s Retrospektive im Amsterdamer Stedelijk Museum zu bewundern. Etwas später wurde dieses Werk in die Wanderausstellung des seinerzeit beherrschenden Kunsthändlers Paul Cassirer in Deutschland eingegliedert. Dies führte zu einer stark steigenden Bekanntheit der Kunstwerke von van Gogh in der Öffentlichkeit. Parallel stieg damit die Begierde von Kunstsammlern nach diesen Bildern. Heute kann Vincent van Gogh wohl als „Superstar der Malerei“ bezeichnet werden. Seine Gemälde erzielen bei Auktionen Rekordsummen, Millionen von Menschen lieben seine Bilder. Das enorme Interesse an seinen Gemälden spiegelt sich auch in der hohen Nachfrage an Reproduktionen wieder, die als Auftragsmalerei erstellt werden. Auch Liz Tayler war ein großer van Gogh Liebhaber.

Fast 50 Jahre war dieser van Gogh im Besitz von Elizabeth Taylor

Elizabeth („Liz“) Taylor (1932-2011), Hollywoodschauspielerin und Kunstsammlerin, war eine ebenfalls weltberühmte Vorbesitzerin. Der bekannteste ihrer acht (!) Ehemänner war wohl Richard Burton, mit dem sie 10 Jahre verheiratet war.

Das Gemälde „Vue de l’asile et de la Chapelle de Saint-Rémy“ von  Van Gogh war das bedeutendste Werk in Ihrer Kunstsammlung und soll in Ihrem Wohnzimmer neben Werken von  Matisse, Degas und Pissarro gehangen haben. Denn Elizabeth Taylor hatte ein Faible für den französischen Impressionismus.

Bereits im Jahr 1963 ließ Liz Taylor von Ihrem Vater, dem Kunsthändlers Francis Lenn Taylor, dieses Gemälde für ca. 130.000 Dollar erwerben. Nach Ihrem Tod wurde dieses Werk im Zuge einer Nachlassversteigerung 2012 bereits ebenfalls bei Christie’s angeboten. Damals lag der Zuschlag bei etwa 16 Mio. Dollar. Nun wird dieses Gemälde wieder bei Christie’s versteigert. Der aktuell erwartete Verkaufserlös soll mindestens bei 35 Millionen Dollar liegen. Eine handgemalte Reproduktion in Originalgröße als Auftragsmalerei kann sich jedoch (fast) jeder Kunstliebhaber leisten. Allerdings wird eine als Auftragsmalerei erstellte Replik, so perfekt sie auch sein mag, keine Wertsteigerung erfahren.

Haben Sie Interesse an einer Reproduktion von einem Gemälde von Vincent van Gogh? Dann senden Sie jetzt Ihre Anfrage für Ihr exklusives handgemaltes Ölgemälde an info@chinamaler.de oder nutzen Sie das Kontaktformular. Telefonisch können Sie uns unter 0049 8141-227732 kontaktieren. Für den Fall, dass Sie uns nicht persönlich erreichen, hinterlassen Sie einfach Ihre Telefon-Nummer. Wir rufen Sie schnellstmöglich zurück!

Ölgemälde vom Foto als Geschenk

Valentinstag 2018

DAS unvergessliche Geschenk zum Valentinstag – ein Ölgemälde vom Lieblingsfoto als Auftragsmalerei

Gutschein Ölgemälde als Auftragsmalerei

Gutschein Ölgemälde als Auftragsmalerei

München, 06.02.2018. Gutscheine für handgemalte Ölgemälde in Museumsqualität als Auftragsmalerei sind das ideale Geschenk für einen besonderen Anlass, wie den Valentinstag. Denn alle Jahre wieder haben viele Menschen das selbe Problem: eine originelle Geschenk Idee für den geliebten Partner. Doch je länger eine Beziehung dauert, desto schwieriger wird es ein passendes Geschenk zu finden. Auf der einen Seite soll es originell sein und auf der anderen Seite auch gefallen. Weihnachten, Geburtstag, Verlobungs- oder Hochzeitstag und eben Valentinstag – dies allein sind schon jedes Jahr fünf Anlässe, um seine Zuneigung mit einem einzigartigen Geschenk zu zeigen. Zudem sollte sich der Beschenkte darüber freuen und nach Möglichkeit positiv überrascht werden.

Die Lösung – ein Gutschein für ein individuelles Ölgemälde als Auftragsmalerei

Gutscheine als Geschenk Idee haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Denn so kann sich der Beschenkte genau das aussuchen, was ihm wirklich gefällt. Bei einem Gutschein für ein Ölgemälde bedeutet dies, dass fast jedes Motiv möglich ist. Ob Portraitmalerei, Aktmalerei, Tierportrait, moderne Kunst oder eine Reproduktion Alter Meister . So können alle Vorlieben abgedeckt werden. Zudem ist ein Gutschein schnell lieferbar und erfüllt auch die Voraussetzungen für ein „Last-Minute-Geschenk“. Die Anfertigung von dem realen Ölgemälde durch die Manufaktur Chinamaler als Auftragsmalerei nimmt dagegen einige Wochen in Anspruch.

Zwei Varianten für Gutscheine als Auftragsmalerei

Da häufig im Vorfeld nicht bekannt ist, was für ein Ölgemälde bevorzugt wird, gibt es zwei Möglichkeiten:

Der Wertgutschein für die Auftragsmalerei wird auf eine beliebige Summe ab 100.- Euro ausgestellt. Später wird es mit dem in Auftrag gegebenen Gemälde verrechnet. Da der Preis für ein individuell erstelltes Ölgemälde als Auftragsmalerei auch vom Schwierigkeitsgrad der Reproduktion und der gewünschten Größe abhängt, kann ohne Kenntnis des gewünschten Motivs keine genaue Aussage über die exakten Kosten getroffen werden.

Natürlich ist es auch möglich die Größe von dem gewünschten Ölbild auf den Wert des Gutscheins anzupassen. Die Kosten für handgemalte Ölgemälde als Auftragsmalerei sind meist nicht wesentlich teurer als ein guter Kunstdruck.

Die zweite Möglichkeit ist ein Gutschein für ein Ölgemälde von einer bereits vorhandenen Vorlage. Dazu wird die Vorlage des zu erstellenden Wunschgemäldes per E-Mail an die Auftragsmalerei Chinamaler geschickt, um die Kosten kalkulieren zu lassen. Nach Zahlungseingang der veranschlagten Summe wird der Gutschein ohne Euro-Wertangabe per E-Mail zugestellt. Dieser Gutschein ist für sechs Monate gültig.

Als besonderen Service bieten wir den Kunden an, Wertgutscheine auch noch am Valentinstag – sozusagen in letzter Minute – zu bestellen.

Mit einem Gutschein für ein Ölgemälde als Auftragsmalerei gibt es nun eine einfache und dennoch einmalige Möglichkeit mit einem originellen Geschenk in dauerhafter Erinnerung zu bleiben.

L'Odalisque Brune von François Boucher

Aktmalerei oder Pornographie

L'Odalisque Brune von François Boucher

L’Odalisque Brune von François Boucher

Aktmalerei von 1745 führt zur fristlosen Kündigung

Im Rahmen seines Kunstunterrichts hatte ein Lehrer in Cache Valley (Utah) in der Schulbiliothek seinen Schülerinnen und Schülern unter anderem Bilder der berühmten Gemälde von François Boucher und Amedeo Modigliani gezeigt. Doch manchen Schülerinnen und Schülern waren die Werke der klassischen Aktmalerei wohl zu anstößig.  Die Aufforderung des Kunstlehrers mit den Eltern über Nacktheit zu sprechen hatte zur Folge, dass wenige Tage später wegen Beschwerden der Eltern der Lehrer entlassen wurde. Zudem erschien auch noch die Polizei an der Schule, um die Aktmalerei sicherzustellen. Doch zu diesem Zeitpunkt hatte die Schulleitung die Bilder bereits vorsorglich vernichten lassen. Allerdings gibt es nun auch Eltern, die sich um eine umgehende Wiedereinstellung des Kunstlehrers bemühen.

François Boucher (geboren am 19.09.1703 und gestorben 30.05.1770 jeweils in Paris) war ab 1742 Hofmaler von Ludwig XV. Künstlerisch beeinflusst wurde er von Tizian, Veronese und Tintoretto. Neben der Malerei war er auch ein talentierter Zeichner mit zahlreichen Techniken, Kupferstecher und begnadeter Dekorateur des französischen Rokoko. Er liebte laszive, mythologische, allegorische und erotische Motive. Die allgemeine dekorative Kunst zu Zeiten Ludwig XV wurde von François Boucher geprägt. Marquise de Pompadour, der Maitresse des Königs, gab er wohl auch Malunterricht.

Marquise de Pompadour

Das Porträt der Marquise de Pompadour war das wohl bekannteste Werk François Bouchers. Anlass für dieses Werk war die Ernennung von Marquise de Pompadour zur Hofdame der Königin. Auf diesem Gemälde präsentiert sich die Marquise in lässiger Haltung auf einer Chaiselongue in einem Boudoir. Als Hintergrund dienen Gegenstände, geprägt von Luxus und Kultur. Hier konnte François Boucher sein enormes Talent bei der Wiedergabe von Stoffen und bei der Darstellung von Stillleben demonstrieren. Bei diesem Werk handelte es sich jedoch nicht um Aktmalerei.

François Boucher´s Gemälde finden sich in ganz Europa. Seine Kunden waren vornehmlich Adlige. Bouchers Fokus lag auf der Grazie und Anmut, bevorzugt auf dem nackten weiblichen Körper, wie zahlreiche Beispiele seiner Aktmalerei belegen.

Das Original  der Aktmalerei von 1745, „L’Odalisque Brune“ von François Boucher, kann im Pariser Louvre besichtigt werden. Eine sehr gute Reproduktion dieser Aktmalerei als  Ölgemälde auf Leinwand in der Original-Größe von 53 cm x 64 cm ist als Auftragsmalerei für nur € 263.- in sogenannter Museumsqualität erhältlich!

Savator Mundi - das teuerste Gemälde der Welt

Salvator Mundi im Louvre Abu Dhabi

Salvator Mundi – war das Museum von Abu Dhabi der Käufer?

Update: Nach einem Bericht von einem Bericht vom „Wall Street Journal“ ist der saudiarabische Kronprinz Mohammed bin Salmander der Käufer des Gemäldes „Salvator Mundi“ von Leonardo da Vinci .

Salvator Mundi - Leonardo da Vinci Kopie

Leonardo da Vinci – Salvator Mundi – Öl auf holz in 65,6 cm × 45,4 cm (ca. 1500)

Im November 2017 wurde vom Aktionshaus Christi´s das Ölgemälde „Salvator Mundi“ für sagenhafte 450 Millionen Dollar versteigert. Dieses Werk gilt als eines der letzten verbliebenen Gemälde von Leonardo da Vinci. Nun soll das teuerste Gemälde der Welt in Abu Dhabi ausgestellt werden. Das vor wenigen Monaten eröffnete Museum heißt (auch) Louvre, entworfen von Jean Nouvel. Diese Namensgebung wurde der superreichen Herrscherfamilie für 30 Jahre Nutzungsrechte vom Mutterhaus Musée du Louvre in Paris, einem ehemaligen Schloss, mit über einer Milliarde erkauft. Inbegriffen sind in diesem Preis einige Hundert Leihgaben aus 13 französischen Kulturhäusern, darunter auch La Belle Ferronnière, ebenfalls ein Werk Leonardo da Vincis (Auch dieses Meisterwerk ist bei der Manufaktur Chinamaler als handgemalte Reproduktion in Öl auf Leinwand für € 250.- verfügbar). Zudem besitzt das Louvre Abu Dhabi selbst über 600 eigene Ausstellungsstücke.

La Belle Ferronnière - Leonardo da Vinci

La Belle Ferronnière von Leonardo da Vinci – Öl auf Holz in 62 cm x 44 cm (ca. 1499)

Im Pariser Louvre sind zahlreiche weltberühmte Meisterwerke zu ausgestellt. Zu „verdanken“ ist dies den Plünderungen von Napoleon Bonaparte in Europa und Ägypten. Aber viele weltberühmte Werke in fast allen Weltmuseen fanden dort ihren Platz erst durch Krieg und Plünderung anderer Völker. Im Pariser Louvre ist auch das wohl bekannteste Werk der Welt, die Mona Lisa – ebenfalls eine Schöpfung von Leonardo da Vinci – zu. Ob es sich bei den ausgestellten Gemälden dann um die echten Originale handelt ist nicht sicher. Denn nicht selten werden in Museen Reproduktionen der unbezahlbaren Originale gezeigt, um das Original in einem klimaoptimierten Raum zu schonen und vermutlich auch vor Diebstahl zu schützen. Allerdings würden in diesem Fall nahezu perfekte Kopien von begnadeten Restauratoren erstellt, die in monatelanger Arbeit erstellt werden und einige tausend Euro kosten.

Möglicher Weise ist der Kauf des teuersten Gemäldes der Welt eine gigantische Marketing-Aktion, um Abu Dhabi für Touristen noch interessanter zu machen. Eine Investition für eine Zeit, wenn die bisherigen sprudelnden Einnahmen aus dem Erdöl abnehmen oder möglicher Weise sogar ganz versiegen. So ist mit hoher Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass es sich beim Käufer des Gemäldes „Salvator Mundi“ um einen Araber bzw. um eine arabische Institution handelt.

Salvator Mundi - Leonardo da Vinci Kopie

Salvator Mundi von Leonardo da Vinci

Salvator Mundi von Leonardo da Vinci für 450 Mio.$!

Leonardo da Vinci - Salvator Mundi

Leonardo da Vinci – Salvator Mundi – 65,6 × 45,4 cm

Das Ölgemälde Salvator Mundi von Leonardo da Vinci wurde im November 2017 beim Aktionshaus Christi´s versteigert. Der erwartete Ersteigerungserlös lag bei mindestens 100 Mio. Dollar. Denn ein Käufer hat diesen Preis für die Auktion bereits fest geboten. Doch mit einer neuen Rekordsumme von 450 Mio. Dollar (ca. 382 Millionen Euro) wurden die Erwartungen bei weitem übertroffen. Damit ist  ist Salvator Mundi das teuerste Kunstwerk, das jemals auf einer Auktion gehandelt wurde. Der neue Besitzer hatte telefonisch geboten und ist bislang nicht bekannt.

Vor weniger als 60 Jahren wurde dieses Ölgemälde für lächerliche 45 Pfund versteigert. Umgerechnet waren dies im Jahr 1958 etwa 527 DM. Inflationsbereinigt entspricht dies einem heutigen Wert von zirka € 2.500. Damals wusste man nicht, dass der berühmte Maler Leonardo da Vinci der Urheber dieses Meisterwerkes war. Eindeutiger kann nicht belegt werden, dass sich der Wert eines Kunstwerkes nicht nach der Qualität eines Ölgemäldes, sondern nach der Berühmtheit des Künstlers richtet.

Salvator Mundi von Leonardo da Vinci und berühmte frühere Besitzer des Werkes

Das auf das Jahr 1500 datierte Gemälde soll einst dem englischen König Karl I. gehört haben, in dessen Sammlung es 1649 verzeichnet ist. Nach der Hinrichtung von Karl I. soll das Gemälde verkauft worden sein. Später wurde das Gemälde wohl wieder an die königliche Sammlung zurückgegeben und gelangte schließlich in den Besitz des Herzogs von Buckingham. Dessen Sohn lies Salvator Mundi im Jahre 1763 versteigern. Weder der damalige Käufer, noch die nächsten Besitzer dieses Ölgemäldes für den weiteren Zeitraum von etwa 150 Jahren konnten bis heute identifiziert werden.

Im Jahr 1900 wurde das Bild von Sir Charles Robinson erworben. Robinson war der Meinung, dass das Bild als Werk von Leonardos Schüler Bernardino Luini stammte. Er hatte es für die Cook-Kollektion Doughty erworben. Bis dahin war die Urheberschaft des Gemäldes von Leonardo da Vinci in Vergessenheit geraten. Ebenso gab es keine Kenntnis mehr über den Ursprung  und königliche Geschichte. Zu jener Zeit wurden das Gesicht und die Haare neu übermalt und das Werk somit wesentlich verändert. Dies ist auf einem Foto aus dem Jahr 1912 zu sehen.

Der nächste bekannte Eigentümer ist erst Anfang des 20. Jahrhunderts  bekannt. Es handelte sich um die Familie Cook, seinerzeit eine bedeutende Textilhändlerfamilie. Fälschlicher Weise wurde seinerzeit angenommen, dass dieses Ölgemälde von Giovanni Antonio Boltraffio, einem Schüler von Leonardo da Vinci, gemalt wurde. Grund dafür waren zahlreiche Übermalungen, die den Eindruck einer Kopie erweckten. So kam es, dass die Nachfahren der Cooks dieses Meisterwerk im Jahr 1958 nur lediglich 45 britische Pfund bei einer Versteigerung erzielten. Die neuen Eigentümer kamen aus den Vereinigten Staaten. 50 weitere Jahre lang verschwand das Werk wieder in der Versenkung. Erst im Jahr 2005 hatte ein Zusammenschluss von mehreren Kunsthändlern das unglaubliche Glück, dieses Unikat in ihren Besitz zu bekommen. Diese erforschten und dokumentierten dieses Werk gründlich und überprüften seine Echtheit mit den führenden Autoritäten der Welt. Zudem ließen das Ölgemälde im Jahr 2007 von der Konservatorin Dianne Dwyer Modestini sorgfältig restaurieren. Die erste Phase der Restaurierung wurde im Herbst 2007 abgeschlossen. Nach dem Entfernen der ersten Übermalungsschichten erkannte sie, dass es sich um ein Ölgemälde handelte, welches von da Vinci eigenhändig gemalt wurde. Dr. Modestini dokumentierte detailliert den Erhaltungszustand, sowie den Konservierungsprozess des Gemäldes. Zudem hatte sie entdeckt, dass das Gemälde tatsächlich von Leonardo da Vinci signiert war. Weitere Untersuchungen bestätigten dieses sensationelle Ergebnis. 2013 soll das Gemälde in den Besitz des russischen Milliardärs Dmitri Rybolowlew (Besitzer des französischen Erstligisten AS Monaco) für umgerechnet rund 108 Millionen Euro gekommen sein. Diese Investition hat sich gelohnt!

Der letzte echte Leonardo da Vinci

Als die Möglichkeit der Urheberschaft von Leonardo erkannt wurde, beschloss man, das Gemälde einer Gruppe von internationalen Gelehrten und Experten zu zeigen. So konnte ein fundierter Konsens über seine Zuschreibung erzielt werden. Denn die Untersuchung des Gemäldes ergab einen breiten Konsens, dass Salvator Mundi von Leonardo da Vinci gemalt wurde.

Im Jahr 2008 wurde das Gemälde von den Museumskuratoren Carmen Bambach, Andrea Bayer, Keith Christiansen und Everett Fahy im Museum Metropolitan Museum of Art, sowie von Michael Gallagher, Leiter der Abteilung Naturschutz, untersucht. Ende Mai 2008 wurde das Gemälde in die Londoner National Gallery gebracht, wo es im direkten Vergleich mit der „Felsgrottenmadonna“, einem zeitnah geschaffenen Gemäldes von Leonardo da Vinci, verglichen wurde. Mehrere der weltweit führenden Leonardo-Gelehrten waren ebenfalls eingeladen, die beiden Gemälde gemeinsam zu studieren.

Das Ergebnis dieser Analysen des Ölgemälde Salvator Mundi (Heiland der Welt) war eine weltweite Sensation. Somit handelt es sich um eines von weltweit weniger als 20 verbliebenen Gemälden, die nachweislich von da Vinci selbst geschaffen wurden. Dies war nach über 100 Jahren die nächste Entdeckung eines nachweislich echten Gemäldes von Leonardo da Vinci. Damals, im Jahr 1909, handelte es sich um das Werk „Benois Madonna“, das sich nun in der Eremitage in St. Petersburg, befindet.

Salvator Mundi von da Vinci zur Versteigerung bei Christie’s

Nun wurde dieses Meisterwerk bei Christie’s in New York am 15. November zur Versteigerung angeboten. Mit der Rekordsumme von 382 Mio. Euro verdrängte das Ölgemälden den bisherigen Rekordhalter für ein versteigertes Kunstwerk deutlich. Das war im Mai 2015 Pablo Picassos „Les femmes d’Alger (Version O)“, welches für etwa 152 Mio. Euro den Besitzer wechselte.
Zur astronomisch hohen Versteigerungssumme kommentierte Lawrence Luhring, ein New Yorker Kunsthändler, bei der New York Times: „Es gibt einfach zu viel Geld auf der Welt. Das ist verrückt. Ich bin fassungslos.“
Das Gemälde Salvator Mundi gehört laut Loic Gouzer, Vorsitzender des Bereiches „Nachkriegszeit und der Gegenwartskunst“ bei Christie’s in New York zum elitären Kreis von Werken der berühmtesten Künstler der Welt. Die Gelegenheit, ein derartiges Gemälde dem Markt anzubieten, hat man, wenn überhaupt, nur einmal im Leben. Um eine möglichst hohe Medienaufmerksamkeit zu erzielen wurde  Salvator Mundi in den Monaten vor der Auktion in London, Hongkong, San Francisco und New York ausgestellt.
Trotz des hohen Alters von über 500 Jahren wirkt der Einfluss von Leonarda da Vincis Kunst bis zum heutigen Tag. (Bei der gleichen Auktion wurden bei Christie’s unter anderem auch Werke von Pablo Picasso (1881-1973) und Claude Monet (1840-1926) versteigert.

Kurzanalyse des Gemäldes Salvator Mundi von Leonardo da Vinci

Sowohl die Hände Christi als auch die exquisit gerundeten Haare, die Kugel und ein großer Teil seines Vorhangs sind bemerkenswert gut erhalten und dem ursprünglichen Zustand sehr nahe. Darüber hinaus behält das Gemälde eine bemerkenswerte Präsenz und ein eindringliches Gefühl von Geheimnis. Diese Eigenschaften sind für Leonardos beste Gemälde charakteristisch. Über dem linken Auge sind noch die Spuren sichtbar, die Leonardo mit dem Handballen machte, um das Fleisch zu erweichen. Das Gesicht ist sehr sanft gemalt, was charakteristisch für Leonardo da Vinci nach 1500 ist. Eine Verbindung der späteren Leonardo-Werke ist ein Gefühl der psychologischen Bewegung und des Mysteriums von etwas, das nicht ganz bekannt ist.

„Salvator Mundi“ von Leonardo da Vinci günstig als Reproduktion

Die überwiegende Anzahl der Liebhaber von Leonardo da Vinci, können oder wollen keine 100 Mio. für dieses Meisterwerk ausgeben. Diese haben jedoch die Möglichkeit, eine hochwertige Reproduktion des Originals kostengünstig von der Manufaktur Chinamaler erwerben. Für den Aktionspreis von lediglich € 249.- erstellen talentierte, gut ausgebildete Auftragsmaler eine erstklassige Kopie in Originalgröße. Die Replik ist optisch von Laien kaum vom Original erkennbar. Jedoch wird dieses Ölgemälde auf Künstlerleinwand, statt – wie das Original –  auf Walnussholztafel gemalt.

Home Staging Beispiel Van Gogh

Home Staging Studie NAR

Ergebnisse der Studie von 2015 der National Association of Realtors über Home Staging

Ergebnisse einer Umfrage bei über 2.300 amerikanischen Immobilienmaklern durch Realtors. Diese wurden über ihre Meinung zu den Vorteilen von Home Staging befragt. Auch wurde ermittelt, wie oft sie Home Staging Ihren Kunden empfehlen.

Audra Slinkey ist eine Home-Staging-Trainerin. Ihre einzige Mission in den letzten 10 Jahren war es „Home Staging zu einer Art Industriestandard zu machen“. Sie sei glücklich sagen zu können, dass bereits 34 Prozent (2017 sogar schon 38 Prozent) der befragten Makler bei ALLEN ihrer Häuser Home Staging anwenden!

Die Ergebnisse zu Home Staging im Einzelnen:

Mehr als 95 Prozent der Makler bestätigen, dass Home Staging zumindest einen gewissen Effekt auf den Eindruck der Kunden hat.
Über 81 Prozent der Kauf- oder Mietinteressenten fällt es leichter ihren zukünftigen Wohnraum zu visualisieren, wenn es mit Home Staging aufgewertet wurde.
28 Prozent der Käufer sind eher gewillt über Mängel hinwegzusehen, wenn Home Staging eingesetzt wurde. 12 Prozent der Immobilienmakler waren der Ansicht, dass Dank Home Staging der Verkaufswert zwischen 11 Prozent bis zu 20 Prozent gesteigert wurde. Nur 10 Prozent der Makler sagten, dass Home Staging keinerlei Einfluss auf den Verkaufspreis gehabt hätte.

REALTORS® repräsentiert die typischen Käufer, die vom Home-Staging betroffen sind. Hier wird berichtet, dass 49 Prozent Käufer sehr und 47 Prozent der Käufer etwas davon beeinflusst werden.

• Für den 81 Prozent der Käufer ist es dank Home Staging einfacher sich die Immobilie als zukünftiges Zuhause vorzustellen. Auch sind 46 Prozent der Interessenten eher bereit ein Haus zu besichtigen, welches Sie bereits online gesehen haben. Positiv wirkt sich Home Staging auf den Verkaufspreis aus, wenn es dem Käufer gefällt (45 Prozent). Zudem sind 28 Prozent der Käufer eher bereit, andere Fehler der Immobilie zu übersehen.

• Unter den Verkäufern wenden 34 Prozent Home Staging bei all ihren Objekte an, 13 Prozent (2017 sind es bereits 14 Prozent) setzen Home Staging nur bei schwierig zu verkaufenden Immobilien ein. Weitere 4 Prozent nutzen dies nur bei hochpreisigen Immobilen. Somit verwenden 51 Prozent der amerikanischen Makler Home Staging.

• Der mittlere Dollar-Wert, um ein Haus zu Stagen, beträgt um die $ 700 für jedes Haus.

• Unter den Häusern, die mit Home Staging verwendet wird, bieten 62 Prozent der Makler den Verkäufern Home-Staging als Dienstleistungen an. Davon zahlen 39 Prozent der Verkäufer bereits für das Home Staging, bevor das Haus in den Verkauf kommt. 10 Prozent der Verkäufer zahlen erst, nachdem die Immobilie verkauft wurde und drei Prozent der Maklerbüros übernehmen die Kosten für diesen Service selbst.

• Die wichtigsten Räume, die für Käufer mit Home Staging bedacht werden sollen, stimmen identisch mit den Räumen überein, die auch am häufigsten beim Verkauf bevorzugt behandelt werden. Die Reihenfolge ist: Wohnzimmer, Küche, Hauptschlafzimmer, Esszimmer, Bad, Kinderzimmer und Gästeschlafzimmer.

Auswirkung von Home Staging auf den Verkaufspreis nach Einschätzung der Käufer

• 32 Prozent der Käufer glauben, dass Home Staging den Verkaufspreis der Immobilie steigert, so dass sie um etwa ein bis fünf Prozent mehr bieten.
• 19 Prozent sind der Meinung, dass es keine Auswirkungen auf den bezahlten Preis hat.
• 16 Prozent der Käufer sind bereit, 6 bis 10 Prozent mehr zu zahlen.
• 3 Prozent der Käufer sind bereit, 11 bis 15 Prozent mehr zu zahlen.
• 1 Prozent der Käufer sind bereit, 16 bis 60 Prozent mehr zu zahlen.
• 1 Prozent der Käufer ist der Meinung, dass sich Home Staging eher negativ auf den Preis auswirkt.
• 28 Prozent der Käufer sind sich nicht sicher, ob Home Staging eine Auswirkung auf die Bereitschaft hat, einen höheren Verkaufspreis zu bezahlen.

Auswirkung von Home Staging auf den Verkaufspreis nach Einschätzung der Makler / Verkäufer

67 Prozent der Makler / Verkäufer erwarten höhere Verkaufspreise mit Home Staging
• 37 Prozent der Makler sind der Meinung, dass Häuser durch die Verwendung von Home Staging die Bereitschaft des Käufers erhöht, einen ein bis fünf Prozent höheren Kaufpreis zu zahlen.
• 22 Prozent glauben, dass der Käufer zwischen 6 Prozent bis 10 Prozent mehr bietet.
• 8 Prozent der Makler sind überzeugt, dass dank Home Staging der Wert der Immobilie für den Käufer zwischen 11 Prozent bis 15 Prozent steigt.
• 4 Prozent der Makler erwarten eine Steigerung des Verkaufswertes von 16 bis 20 Prozent.
• Nur 10 Prozent sind der Meinung, Home Staging habe keine Auswirkungen auf Verkaufswert.
• 19 Prozent der Verkäufer haben keine Meinung dazu.

Diesen Beitrag der Studie Homestaging 2015 als pdf herunterladen – den Link zur Studie im Original finden Sie hier!